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Maklerprovision Hameln 2026 — wer zahlt was?

Seit der gesetzlichen Neuregelung 2020 gilt in Deutschland: Käufer und Verkäufer teilen die Provision hälftig — je 3,57 % inkl. MwSt. gemäß § 656c BGB. Wir erklären, wie das bei AK Immobilien funktioniert.

makler provision hameln — AK Immobilien Ratgeber

Die gesetzliche Regelung seit Dezember 2020

Seit dem 23. Dezember 2020 gilt für den Kauf und Verkauf von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen bundesweit eine neue Regelung (§ 656c BGB): Wenn der Makler von beiden Seiten — Verkäufer und Käufer — eine Provision erhält, müssen beide mindestens dieselbe Provision zahlen. Eine hälftige Aufteilung ist der gesetzliche Standard.

Das bedeutet: Käufer und Verkäufer zahlen zu gleichen Teilen. Ein einseitiges Freistellungsmodell (bei dem nur eine Seite zahlt) ist nur dann zulässig, wenn ausschließlich diese eine Seite den Makler beauftragt hat.

Das Modell von AK Immobilien: 3,57 % je Seite

Bei AK Immobilien zahlen Käufer und Verkäufer je 3,57 % inkl. MwSt. des Kaufpreises — gemäß § 656c BGB (hälftige Aufteilung). Die Provision ist erfolgsabhängig: Sie wird ausschließlich nach einem erfolgreich beurkundeten Kaufvertrag fällig. Wertermittlung, Erstberatung und Exposé sind für beide Seiten kostenlos.

Das vollständige Leistungspaket — professionelle Fotografie, 3D-Matterport-Tour, Schaltung auf allen Portalen, Kaufpreisverhandlung, Begleitung bis zur Beurkundung — ist in dieser Provision enthalten.

Wie viel zahlen Käufer und Verkäufer konkret?

Beide Seiten zahlen je 3,57 % des Kaufpreises inkl. 19 % MwSt. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das je 10.710 Euro — fällig erst nach erfolgreichem Notartermin. Es gibt keine Vorauszahlungen und keine Kosten, wenn der Verkauf nicht zustande kommt.

Warum lohnt sich professionelle Vermarktung trotz Provision?

Weil ein gut vermarktetes Objekt im Schnitt 5–12 % höhere Verkaufspreise erzielt als vergleichbare Privatverkäufe. Gründe: bessere Preispositionierung durch Marktdatenanalyse, mehr Reichweite durch Mehrfachvermarktung, qualifiziertere Interessenten durch professionelle Vorfilterung und stärkere Verhandlungsposition durch erfahrene Kaufpreisverhandlung.

Bei einem Haus für 300.000 € bedeutet 5 % mehr Verkaufspreis: 15.000 € zusätzlich — weit mehr als die Provisionszahlung.

Was ist im Maklervertrag geregelt?

  • Die Art der Beauftragung (in der Regel Alleinauftrag für effektive Vermarktung)
  • Die Laufzeit des Vertrags (üblicherweise 3–6 Monate)
  • Den vereinbarten Angebotspreis und die Verhandlungsspielräume
  • Die Leistungen des Maklers (inkl. Fotografie, 3D-Tour, Portale)
  • Die Provision und ihre Aufteilung gemäß § 656c BGB

Lohnt sich der Makler trotz Provision für den Käufer?

Ja — und zwar aus mehreren Gründen: Ein guter Makler prüft das Objekt vorab, klärt rechtliche Fragen, organisiert Besichtigungstermine und begleitet die Verhandlung neutral. Käufer erhalten damit eine Qualitätssicherung, die beim Direktkauf von Privat häufig fehlt.

Zudem: Immobilien, die über erfahrene Makler verkauft werden, sind in der Regel sauber bewertet — das Risiko, zu viel zu zahlen, ist geringer als bei unregulierten Privatangeboten.

Fazit

Die Neuregelung 2020 hat die Transparenz im Maklermarkt erhöht. Bei AK Immobilien zahlen Käufer und Verkäufer je 3,57 % inkl. MwSt. — fair aufgeteilt, erfolgsabhängig und ohne versteckte Kosten. Käufer erhalten ein vollständig betreutes Kauferlebnis — von der ersten Besichtigung bis zur notariellen Beurkundung.

Astrit Kyqyku

Über den Autor

Astrit Kyqyku

Immobilienmakler (IHK) und Geschäftsführer

Astrit Kyqyku ist IHK-zertifizierter Immobilienmakler und Gründer von AK Immobilien. Seit 2021 begleitet er Eigentümer und Käufer im Weserbergland beim Kauf, Verkauf und der Bewertung von Immobilien. Mit über 121 verifizierten Google-Bewertungen (★ 5,0) gehört AK Immobilien zu den meistempfohlenen Maklern in der Region.

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